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CDU lenkt von eigenem Scheitern bei den Bädern ab

"In der letzten Wahlperiode haben CDU und FDP Bäder abgerissen, ein Bürgerbegehren abgewürgt und schließlich 25 Millionen in eine Sanierung von Bädern investiert, von der wir spätestens seit dem aktuellen Gutachten wissen, dass sie völlig verfehlt war", konstatiert von Olberg. Mit der politischen Brechstange sei seinerzeit über die Köpfe der Leute hinweg entschieden worden, nun aber tue die CDU so, als habe sie mit alledem nichts zu tun.

"In der letzten Wahlperiode haben CDU und FDP Bäder abgerissen, ein Bürgerbegehren abgewürgt und schließlich 25 Millionen in eine Sanierung von Bädern investiert, von der wir spätestens seit dem aktuellen Gutachten wissen, dass sie völlig verfehlt war", konstatiert von Olberg. Mit der politischen Brechstange sei seinerzeit über die Köpfe der Leute hinweg entschieden worden, nun aber tue die CDU so, als habe sie mit alledem nichts zu tun.

 

"Alles, was die CDU heute zu recht kritisiert, wie die unzureichende Wasserbeheizung in den Freibädern, die Einschränkung der Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit und anderes mehr - das waren elementare Bestandteile des seinerzeit gegen erhebliche Widerstände durchgesetzten Bäderkonzepts", stellt von Olberg fest.

 

Dass das von Oberbürgermeister Lewe vor der letzten Kommunalwahl öffentlichkeitswirksam versprochene Investorenmodell für das Südbad nach wie vor auf sich warten lasse und nicht einmal die Ergebnisse des Verfahrens dem Rat bis heute vorgelegt worden seien, passe da ins Bild.

 

"Die CDU will sich aus der Verantwortung für ihre eigene Politik stehlen", stellt von Olberg weiter fest. Münster brauche eine ehrliche Debatte über die Zukunft der Bäder - dazu gehöre auch, Fehler der Vergangenheit offen zu benennen. Das Bädergutachten tue das erfreulich offen. Damit sei zugleich die Möglichkeit gegeben, auch über Konsequenzen zu sprechen. "Aber dabei werden wir es der CDU nicht durchgehen lassen, so zu tun, als sei es ein Problem mit der Verwaltung und nicht das politisch brachial durchgesetzte fehlerhafte Konzept gewesen, dass zur jetzigen Situation geführt hat", stellt von Olberg abschließend fest.