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Barrierefreie Bushaltestellen: Verdoppelung der Mittel

Als ?tolle Chance für den raschen Ausbau der barrierefreien Bushaltestellen? bezeichnet SPD-Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Heuer die einstimmige Entscheidung des Planungsausschusses, ein entsprechendes Zusatzprogramm für zunächst drei Jahre zu starten. Die SPD hatte im Juni hierzu einen Ratsantrag gestellt.

Als ?tolle Chance für den raschen Ausbau der barrierefreien Bushaltestellen? bezeichnet SPD-Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Heuer die einstimmige Entscheidung des Planungsausschusses, ein entsprechendes Zusatzprogramm für zunächst drei Jahre zu starten. Die SPD hatte im Juni hierzu einen Ratsantrag gestellt.

 

In Reaktion auf diesen Vorstoß hat die Verwaltung in Gesprächen mit dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe eine neue Fördermöglichkeit klären können. Danach ist es möglich, im Rahmen eines mehrjährigen Zusatzprogramms, den Umbau von Haltestellen in einem Umfang von 200.000 ? 300.000 Euro jährlich fördern zu lassen.

 

In den letzten Jahren standen in Münster zwischen 240.000 und 300.000 Euro für den Haltestellenumbau zur Verfügung, damit konnten seit 2004 insgesamt 46 Haltestellen umgebaut werden. Wolfgang Heuer: ?Mit der tollen Chance, nunmehr weitere 300.000 Euro pro Jahr einsetzen zu können, machen wir einen großen Schritt nach vorne. Bis 2012 kann die gegenwärtige Prioritätenliste mit ca. 60 wichtigen Haltestellen vollständig umgesetzt werden.? Die Maßnahmen sind zu 80 % förderfähig, der städtische Eigenanteil kann aus der Stellplatzablöse erfolgen.

 

Im Stadtgebiet von Münster sind derzeit laut Verwaltung ca. 30 % der Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. Im Rahmen der Umbaumaßnahmen werden Haltestellen mit einem 16 cm Hochbord und einem so genannten Aufmerksamkeitsstreifen ausgestattet.

 

Auf die Möglichkeit der Information zu barrierefrei ausgebauten Haltestellen über den interaktiven Stadtplan und den im August vom Tiefbauamt veröffentlichten Innenstadtplan mit den barrierefreien Haltestellen werden die Stadtwerke im nächsten Taschenfahrplan gezielt hinweisen. Auch SPD-Ratsfrau Beanka Ganser freut sich über die eingeleiteten Schritte zur Verbesserung der Mobilität für behinderte und ältere Menschen: ?Für diese Menschen sind barrierefreie Bushaltestellen eine Steigerung der Lebensqualität, weil es ihnen ermöglicht wird, länger ohne fremde Hilfe am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.?

 

Seitens der Verwaltung werden Haltestellen auf der Linienführung der Linien 11 und 12 als vorrangig umzusetzen vorgesehen. Damit können die überdurchschnittlich stark genutzten Haltestellen im Bereich der Universität, Unikliniken und im Ortszentrum von Gievenbeck ausgebaut werden.