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Bäder-Eintritt wird teurer - aber Jahreskarten bleiben

Der Rat muss noch zustimmen - dann können mit einiger Verspätung die neuen Tarife in den münsterischen Bädern eingeführt werden. Wichtigste Nachricht für Vielschwimmer, die keine minderjährigen Kinder mehr haben oder Jugendliche und Studenten, deren Eltern nicht in Münster leben: Es wird auch für Einzelpersonen Jahreskarten geben. (WN, 07.07.10)

Der Rat muss noch zustimmen - dann können mit einiger Verspätung die neuen Tarife in den münsterischen Bädern eingeführt werden. Wichtigste Nachricht für Vielschwimmer, die keine minderjährigen Kinder mehr haben oder Jugendliche und Studenten, deren Eltern nicht in Münster leben: Es wird auch für Einzelpersonen Jahreskarten geben.

 

Erwachsene müssen mit 180 Euro gegenüber dem bisher geltenden Preis von 100 Euro zwar erheblich mehr berappen, zahlen fürs Schwimmen aber letztlich viel weniger als mit einem von der Verwaltung vorgesehenen reinen Bonuskartensystem. Erwachsene, die ausschließlich schwach ausgelastete Zeiten frühmorgens und mittags nutzen, können Jahreskarten für 130 Euro erwerben. Die Familienjahreskarte kostet statt 120 Euro nun 150 Euro. Außer den Vertretern der FDP stimmten alle Fraktionen im Sportausschuss am Dienstag diesen von der SPD eingebrachten Änderungsvorschlägen für die neuen Bädereintrittspreise zu.

 

Der Einzeleintritt wird, wie von der Verwaltung angeregt, von drei auf vier Euro erhöht, auch die Bonuskarten verteuern sich moderat.

 

Die fraktionsübergreifende Einigkeit in Sachen Tarifstruktur hatte allerdings in einem Punkt ihr Ende: SPD und Grüne verlangten, dass die Vergünstigungen für Inhaber des Münster-Passes in der Bäder-Eintritts-Vorlage mit festgeschrieben werden sollen. Die CDU, bekanntlich nicht begeistert vom Pass, der Geringverdienern Ermäßigungen bei städtischen Dienstleistungen einräumt, wehrte sich dagegen und warf SPD und Grünen vor, sie bestünden auf einer ?Machtdemonstration?. Mit Stimmenmehrheit von SPD, Grünen und Linken wurde der Münster-Pass-Passus aber aufgenommen.

 

Nachdem der Betreiberverein des Bürgerbades Handorf ein Konzept für den Betrieb vorgelegt hat, stimmte der Sportausschuss dafür, den Sperrvermerk für die städtischen Zuschüsse für das Bad in Höhe von 55 000 Euro aufzuheben.

 

Karin Völker, Westfälische Nachrichten - 07.07.2010