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Arbeitsagentur bleibt ohne Busanbindung: Schilda in Münster

Die Agentur für Arbeit bleibt an ihrem neuen Standort in der Loddenheide ohne direkte Busanbindung. Ein Antrag der SPD mit dem Ziel, auf dem Albersloher Weg eine neue Haltestelle einzurichten, scheiterte im Planungsausschuss an der schwarz-gelben Einstimmen-Mehrheit.

Die Agentur für Arbeit bleibt an ihrem neuen Standort in der Loddenheide ohne direkte Busanbindung. Ein Antrag der SPD mit dem Ziel, auf dem Albersloher Weg eine neue Haltestelle einzurichten, scheiterte im Planungsausschuss an der schwarz-gelben Einstimmen-Mehrheit.

 

Damit müssen täglich mehrere hundert Kunden sowie ein Teil der mehr als 200 Beschäftigten bei stadteinwärtigen Zielen per Bus weiterhin einen 600 Meter langen Fußweg zur nächsten Haltestelle in Kauf nehmen. Dieser Weg ist zudem streckenweise unbeleuchtet. SPD-Ratsherr Kurt Pölling hatte sich im Ausschuss dafür ausgesprochen, eine neue Haltestelle in Höhe des Martin-Luther-King-Wegs einzurichten und in diesem Bereich auf dem Albersloher Weg eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 50 vorzusehen. Zur Begründung verwies Pölling u.a. auf gehbehinderte Menschen, die die Arbeitsagentur als Rehaträger täglich erreichen müssen. Zudem besuchten ständig auch Schulklassen die Agentur.

 

Der Antrag wurde von Schwarz-Gelb unter Verweis auf die engen Bauverhältnisse am Straßenrand sowie der Erforderlichkeit von Tempo 70 abgelehnt.

 

Nach Auffassung von SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer kommt dies einem "Schildbürgerstreich" gleich: "Da wird eine der am stärksten besuchten Behörden unserer Stadt in ein Gewerbegebiet verlagert und es gibt keine vernünftige Busanbindung. Das ist Schilda in Münster."