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Abzug britischer Streitkräfte: ?Weiterer schwerer Schlag für Münster?

Als ?weiteren schweren Schlag für den Standort Münster und als bedauerliches Ende einer freundschaftlichen Verbindung? bezeichnet SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer die Entscheidung, die britischen Streitkräfte aus Münster abzuziehen. ?Was aus militärpolitischen Überlegungen sinnvoll sein mag, ist für die wirtschaftliche Situation in Münster eine schlechte Botschaft."

Als ?weiteren schweren Schlag für den Standort Münster und als bedauerliches Ende einer freundschaftlichen Verbindung? bezeichnet SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer die Entscheidung, die britischen Streitkräfte aus Münster abzuziehen. ?Was aus militärpolitischen Überlegungen sinnvoll sein mag, ist für die wirtschaftliche Situation in Münster eine schlechte Botschaft, die sich leider in eine Reihe von negativen Entscheidungen der jüngsten Zeit einreiht?, so Heuer in einer ersten Stellungnahme; Heuer verweist hier auf die aktuellen Pläne der Landesregierung zum Wegzug des Landesbetriebs Straßen NRW.

 

Nicht nur der Einzelhandel in Gievenbeck und Gremmendorf werde den Truppenabzug zu spüren bekommen, ?Münster ist hier mit vielen Arbeitsplätzen insgesamt betroffen und muss nun die Zeit nutzen, Angebote für die Zivilbeschäftigten der britischen Streitkräfte zu entwickeln,? so Heuer weiter. Für die zwei hauptsächlich betroffenen Stadtteile gelte es nun, Planungen für eine verträgliche Entwicklung der Kasernenflächen in die Wege zu leiten. An beiden Standorten seien hiermit auch Chancen für die Zukunft verbunden. Heuer kündigte an, das Thema auf die Tagesordnung des nächsten Planungsauschusses zu setzen.

 

Letztlich sei die Entscheidung der Verantwortlichen in London auch Anlass, so Wolfgang Heuer, den Soldaten und deren Familien für die langjährige Präsenz und die dabei entstandene sehr gute Verbindung zu danken.