Arbeitsgemeinschaft 60plus

Die AG 60plus ist die Arbeitsgemeinschaft für die älteren Sozialdemokrat*innen.

Der Arbeitsgemeinschaft 60 plus gehören automatisch alle SPD-Mitglieder ab dem 60. Lebensjahr an - das sind in Münster ca. 670 Männer und Frauen. Eine formale Mitgliedschaft gibt es nicht. Im Interesse einer Öffnung nach außen sind auch Nicht-Parteimitglieder zur Mitarbeit eingeladen wie auch in der Seniorenarbeit Tätige, die das 60. Lebensjahr noch nicht erreicht haben.

Unsere Aufgabe ist es, die Interessen der Älteren in Bundes,- Landes- und kommunalpolitischen Fragen innerhalb und außerhalb der SPD zu vertreten. Doch propagieren wir keine einseitige Altenpolitik. Wir sehen auch unsere Verantwortung für die junge Generation, für unsere Kinder und Enkelkinder. Wie wir überhaupt keine Einschränkung auf ein einziges Poltikfeld sehen, sondern Politik unter Einbringung der vorhandenen Lebens- und Politikerfahrung diskutieren werden.

Ergebnisse unserer Diskussionen sollen sich in der Öffentlichkeitsarbeit oder in Form von Anregungen und Anträgen innerhalb der Partei niederschlagen.

Wir treffen uns einmal im Monat - in der Regel in den Räumen des SPD-Unterbezirks in der Bahnhofstraße. 9

Die nächsten Termine sind:

  • 11.08.2022
  • 15.09.2022
  • 13.10.2022
  • 17.11.2022
  • 08.12.2022

in der Regel jeweils um 17 Uhr.

 

Veranstaltungen / Termine

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Ihre Ansprechpersonen vor Ort

Vorstand der AG 60plus

Jürgen Siekmann

Vorsitzender

 

 

Weitere Vorstandsmitglieder

Stellv. Vorsitzende
Gertrud Sparding

Schriftführerin
Gudrun Beckmann-Kircher

    Meldungen

    News Meldungen AG60plus

    Fahrrad-Führung zu Kriegerdenkmälern rund um die Promenade

    Die Kriegerdenkmäler auf der Promenade war das Ziel einer Fahrradtour der Mitglieder der AG60plus im Unterbezirk der SPD Münster bei hochsommerlichen Temperaturen.

    Zahlreiche Mitglieder haben unter der sachkundigen Führung von Gudrun Beckmann-Kircher beginnend am Train-Denkmal am Ludgeriplatz insgesamt sechs Denkmäler erkundet. Die Tour endete am Mauritztor.

    Etliche gestanden sich ein, dass sie das ein oder andere Denkmal bisher bewusst nicht wahrgenommen hatten. Die meisten Denkmäler  wurden in Erinnerung an die in den verschiedenen Kriegen seit 1864  gefallene Soldaten errichtet. Ziviler Opfer wurde nicht gedacht.  Völlig neu dürfte für viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Information gewesen sein, dass es in unmittelbarer Nähe zum Kürassierdenkmal am Kanonengraben ein  im Jahr 1905 errichtetes Denkmal zu Erinnerung an den Abschluss des Westfälischen Friedens von 1648 gegeben hat. Bezeichnend dürfte es gewesen sein, dass bereits im September 1940 die Anordnung zur Einschmelzung des Friedensdenkmals im Rahmen der "Metallspende des deutschen Volkes", die für die Rüstungsproduktion im Zweiten Weltkrieg verwendet wurde, erfolgte. Statt einer Neuerrichtung wird demnächst eine Informations-Stele an der alten Stelle auf das Denkmal bezugnehmen. 

    Auffällig für die Teilnehmenden war es, dass es an keinem Denkmal Infotafeln gibt, die den historischen Kontext erläutern, die nicht nur für Jüngere eine historische Einordnung erleichtern würde. Umso mehr begrüßten die Mitglieder den Beschluss des Rates eine Informations-Stele am Train-Denkmal zu errichten, auf der eine besondere Hervorhebung des Train-Denkmals und seines kolonialen Bezuges durch eine öffentliche Erklärung (Inschrift) von Rat, Stadt und Stadtgesellschaft zur deutschen Verantwortung für koloniales Unrecht erfolgt.

    Es war für alle ein interessanter und informativer Ausflug. Ausgehend von den Denkmälern kam auch bald das Gespräch auf den aktuelle Ukrainekrieg und Fragen der Friedenpolitik der SPD.