Stadtplanung: gemeinsam mit allen

Wir haben in Münster in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass möglichst viele Menschen sich mit ihren Ideen, Meinungen und Anregungen in der Stadtplanung beteiligen können. Ob im Hafen-Forum oder bei der Entwicklung der ehemaligen britischen Kasernenflächen. Wir haben dafür gesorgt, dass alle mitreden können. Wir sind davon überzeugt, dass dieser Weg richtig ist. Eine Politik, die einseitig nur die Interessen derer, die investieren wollen, bedient, lehnen wir ab. Wir werden darum alle Interessierten bei unserer Stadtplanungspolitik weiterhin intensiv einbinden. Nicht nur bei Großprojekten, sondern auch für eine gelungene Stadtteilentwicklung wollen und werden wir die Menschen im Viertel intensiv beteiligen.

Wohnen in Münster: bezahlbar und attraktiv

In Münster herrscht Wohnungsnot. Die Lage auf dem freien Wohnungsmarkt in Münster ist dramatisch. Mieten und Grundstückspreise sind in den letzten Jahren so rasant gestiegen, dass viele Menschen keine bezahlbare Wohnung in Münster mehr finden. Es wird zwar gebaut, aber fast nur für Reiche. Investoren benutzen Münster zur maximalen Profiterzielung, während Menschen mit geringem Einkommen, Familien mit Kindern, Alleinerziehende usw. zusehen, wie teure Stadtvillen wie Pilze aus dem Boden schießen. Menschen mit geringem und inzwischen auch zunehmend auch mittlerem Einkommen haben dem freien Wohnungsmarkt keine Chance, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Das wollen und müssen wir ändern. Wir wollen, dass jede und jeder in Münster eine Wohnung findet, die er oder sie bezahlen kann.

Wohnraum schaffen und Flächen schonen

Damit Münster auch angesichts des großen Drucks, neue Wohnungen zu schaffen, eine lebenswerte Stadt bleibt, in der es weiter viele Grün- und Erholungsflächen gibt, ist grundsätzlich die Innenentwicklung und das Recycling von Brachflächen gegenüber der Neuversiegelung zu bevorzugen. Wir wollen gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern einen neuen Münster-Konsens erarbeiten, in dem wir uns über die Fragen von Nachverdichtungen, urbanere Wohnformen und die Höhenentwicklung von Wohngebäuden neu verständigen. Angesichts der auch perspektivisch weiterwachsenden Bevölkerungszahlen in Münster werden wir aber nicht nur über Nachverdichtung neue Flächen für Wohnraum schaffen können. Wir sprechen uns daher auch für die Ausweisung neuer Baugebiete aus. Dabei haben wir nicht nur die Außenstadtteile im Blick, sondern vor allem auch Gebiete im Umfeld der großen Verkehrsachsen in unserer Stadt, die in die Stadtteile führen. Hier gibt es im Umfeld der Innenstadt noch Potenziale, wo entlang vorhandener Infrastruktur neue Wohnmöglichkeiten geschaffen werden können.


„Das ist ein Schlag ins Gesicht des SC Preußen und seiner Fans und eine vertane Chance für die Wohnbauentwicklung in unserer Stadt“, bewertet Dr. Michael Jung, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, den jetzt vorliegenden Antrag von CDU und Grünen für die Ratssitzung am 18. Oktober. Von schwarz-grüner Seite werde die Ablehnung u. a. mit der politischen Priorität des Wohnungsbaus begründet. „Diese Argumentation ist völlig widersinnig, denn gerade CDU und Grüne schließen mit ihrem Nein zu einem neuen...

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Baupolitiker Ludger Steinmann

„Die derzeit angespannte Wohnsituation trifft viele Münsteranerinnen und Münsteraner, darunter auch Männer und Frauen, die sich ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr engagieren. Unser Anliegen ist es, diese gezielt in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zu unterstützen, indem wir ihnen standortnahes, bezahlbares Wohnen ermöglichen“, erläutert Ludger Steinmann, baupolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

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Mit erster Erleichterung reagiert die SPD Münster auf die Bekanntgabe einer Einigung beim Kauf der York-Kaserne im Gremmendorf. „Wir begrüßen es sehr, dass nun endlich Schritte zur Nachnutzung der Kasernenfläche in Gremmendorf angegangen werden,“ sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Jung. Nach dem städtischen Baulandprogramm hätten eigentlich schon in diesem Jahr die ersten Menschen auf dem Gelände der ehemaligen York-Kaserne einziehen sollen. Seit vier Jahren wartet Münster auf einen...

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Ratsfrau Maria Winkel, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion

Schwarz-Grün verhindert Milieuschutzsatzungen

 

Die Milieuschutzsatzung, auch als Soziale Erhaltungssatzung bekannt, könnte Luxussanierungen und dadurch bedingte große Mietpreisanstiege aufhalten. In Kombination mit der landesweiten Umwandlungsverordnung kann auch die Änderung von Miet- in Eigentumswohnungen verhindert werden. „Schwarz-Grün schaut tatenlos zu, wie insbesondere im Hansa-Viertel und im Südviertel, die Mieterinnen und Mieter aus ihren Vierteln vertrieben werden,“ teilt Winkel auch...

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