Preußenstadion: Die Standortsuche geht in die Verlängerung

Das Thema Preußenstadion beschäftigt die Politik in Münster schon lange. Jetzt hat Preußen Münster gemeinsam mit Investor*innen einen Plan vorgelegt, um 2023 in einem bundesligatauglichen Stadion zu spielen. Das Problem: der Standort. 

Nach dem "Preußenpark-Urteil" im Jahr 2000 bestand kein rechtsgültiger Bebauungsplan. Der Verein spricht sich für ein neues Stadion an einem neuen Standort aus. Die Fläche an der Hammer Straße steht für einen Neubau mit der vom Verein geforderten Zuschauerkapazität inklusive notwendiger Infrastruktur nicht zur Verfügung. Inzwischen sind viele Standorte geprüft worden und der Verein führt Gespräche für einen Stadionneubau in Bösensell. In der Ratssitzung im Juli 2018 wurde mit den Stimmen der schwarz-grünen Mehrheit ein Bebauungsplan für ein erweitertes Preußenstadion am alten Standort an der Hammer Straße beschlossen. Damit wäre zwar aus planerischer Perspektive der Weg für ein größeres Stadion für bis zu 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauer geebnet. Aber: Unter diesen Bedingungen findet der Verein keinen Investor; die Finanzierung des Projektes ist also ungewiss.

Wir finden: Für den Verein & den Fußball in Münster ist damit nichts gewonnen. Es braucht eine Lösung mit dem Verein und nicht gegen ihn!

Unser Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Jung macht in seinem Videostatement deutlich: Der Ratsbeschluss bietet keine langfristige Lösung, sondern führt in eine Sackgasse. Wir unterstützen deshalb nach wie vor eine gemeinsame Standortsuche von Stadt und Verein in Münster. 

Wohnen im Preußenquartier

Wir bleiben bei unserem Vorschlag: Wenn der bisherige Stadionstandort an der Hammer Straße freigezogen wird, kann die freie Fläche für den Bau von Wohnungen genutzt werden. Gleichzeitig unterstützen wir den SC Preußen Münster bei seiner Standortsuche im Stadtgebiet: Bau und Betrieb sollen privat finanziert werden. Die notwendige Infrastruktur wie Parkplätze, Nahverkehrsanbindung, Zuwege etc. baut dann die Stadt am neuen Standort mithilfe der Einnahmen der Flächenneunutzung an der Hammer Straße.

Das wäre nicht nur endlich eine echte Stadionperspektive für den SCP, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Wohnungsnot in unserer Stadt. Dafür machen wir uns stark!

Ansprechpartner

Dr. Michael Jung
SPD-Fraktionsvorsitzender

jung@muenster.de

Ansprechpartner

Philipp Hagemann
Sportpolitischer Sprecher

philipp.hagemann@spd-muenster.de

Pressespiegel

"Wohnen im Preußenquartier: SPD für 3000 Wohnungen an der Hammer Straße" 

WN am 8.4.2017

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