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Personal, Recht und Ordnung Kultur News

SPD: Entwicklung in den Stadtteilen ganzheitlich denken - gute Arbeit fördern

„Wir möchten die Initiativen und Organisationen in allen Stadtteilen stärker personell unterstützen. Dafür sollen bei der Stadtverwaltung entsprechende Stellen eingerichtet werden. Konkret geht es dabei um Unterstützung der Kulturarbeit in den Stadtteilen sowie der Marketingtätigkeit lokaler Akteur*innen, denn: Nicht nur Hiltrup braucht ein gutes Stadtteilmarketing“, stellt Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, klar.

Gemäß des kürzlich von der Stadtverwaltung vorgelegten Berichts zur Lage der Stadtteilkultur in Münster stelle es sich immer noch als problematisch dar, kulturelle Angebote flächendeckend in die Stadtteile zu bringen oder dort selbst zu realisieren. "Daher ist hier ein Handeln erforderlich", so Vilhjalmsson weiter. Ebenso gelte es, angesichts der Herausforderungen an eine wachsende Stadt wie Münster nicht nur Marketing für die Kernstadt zu leisten, sondern ebenso die Stadtteile mit Werbe- und Marketingmitteln auszustatten.

„Dafür braucht es hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich gezielt um diese Aufgaben kümmern“, erläutert daher SPD-Personalpolitikerin Gaby Kubig-Steltig die Initiative ihrer Fraktion. Auch angesichts des von der SPD bereits im vergangenen Jahr beantragten Abbaus prekärer Arbeitsverhältnisse bei der Stadt Münster, u. a. durch eine deutliche Reduzierung des Anteils von Honorarbeschäftigungen, sei die Schaffung zweier hauptamtlicher Stellen für die Betreuung der beiden Bereiche wichtig und folgerichtig. „Für uns ist die Schaffung einer echten Beschäftigungsperspektive für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Kernforderung unserer Politik. Gerade als Stadt sollten wir hier einmal mehr mit gutem Beispiel vorangehen und gute Arbeit bei guter Bezahlung und einer gesicherten Beschäftigungssituation bieten. Die Förderung von Honorartätigkeit, wie sie die CDU jetzt für das Stadtteilmarketing in Hiltrup befürwortet, ist für uns daher keine Alternative“, stellt Kubig-Steltig heraus.

Bürgermeisterin und Kulturpolitikerin Beate Vilhjalmsson

Personalpolitikerin Gaby Kubig-Steltig