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Rödl-Gutachten: Eingekaufter Murks

?Das ist teuer eingekaufter Murks?, so das Fazit des personalpolitischen Sprechers der SPD-Ratsfraktion, Kurt Pölling, nach der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Personal, Recht und Ordnung zum Haushaltsgutachten der Firma Rödl & Partner. Die Debatte über die städtischen Personalkosten habe eindeutig gezeigt, dass sich die vorgelegten Zahlen des Gutachters nicht für einen aussagefähigen interkommunalen Vergleich eignen.

?Das ist teuer eingekaufter Murks?, so das Fazit des personalpolitischen Sprechers der SPD-Ratsfraktion, Kurt Pölling, nach der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Personal, Recht und Ordnung zum Haushaltsgutachten der Firma Rödl & Partner. Die Debatte über die städtischen Personalkosten habe eindeutig gezeigt, dass sich die vorgelegten Zahlen des Gutachters nicht für einen aussagefähigen interkommunalen Vergleich eignen.

 

In diesem Vergleich wurde von Rödl & Partner behauptet, dass die städtischen Personalausgaben in Münster pro Einwohner um 14 Euro teurer sind als der Mittelwert in den Städten Oberhausen, Mönchengladbach, Krefeld, Hagen, Gelsenkirchen, Bonn, Bielefeld und Aachen. Kurt Pölling: ?Das ist schlicht falsch. Der Firma Rödl sind in ihrem 180.00-Euro-Gutachten gleich mehrere Fehler unterlaufen!?

 

So seien die strukturellen organisatorischen Unterschiede in den Städten vernachlässigt worden. Die Auslagerung von städt. Aufgaben in Eigenbetriebe oder in andere Rechtsformen (GmbH) habe Rödl & Partner offenbar nicht interessiert, kritisiert Kurt Pölling. Auch das städtische Leistungen häufig durch Dritte erbracht werden, scheine sich bis zum Gutachter noch nicht herum gesprochen zu haben, so der SPD-Personalexperte weiter. Peinlich sei zudem, dass die Personalausgaben der Stadt Münster wegen ?eines Übermittlungsfehlers? von Rödl um zwei Millionen Euro zu hoch angesetzt wurden.

 

Kurt Pölling: ?Die Rödl-Zahlen sind im Bereich der Personalkosten ein Fall für den Papierkorb.? Dies verdeutliche auch die Gegenrechnung der Stadtverwaltung, die in einer Vorlage die identischen Aufgabenbereiche der Vergleichsstädte untersucht hat. Ergebnis: Die Personalkosten liegen in Münster im Mittelwert sogar zehn Euro unter denen der Vergleichsstädte.