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News

Lohndumping bei den Stadtwerken beenden

?Im öffentlichen Nahverkehr in Münster wird mit zweierlei Maß gemessen: es gibt Busfahrer, die direkt bei den Stadtwerken angestellt sind und dort in den Genuss des Haustarifes kommen, und solche, die bei den VSM angestellt sind und teilweise die gleiche Arbeit zu erheblich schlechteren Bedingungen erledigen: mit dieser Praxis wollen wir Schluss machen,? erklärt Ratsfrau Maria Winkel, Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster.

 

?Die VSM wurden im Jahr 2000 zu nur einem Zweck gegründet: den bisherigen Tarifvertrag der Stadtwerke zu unterlaufen und so Lohndumping zum Schaden der Beschäftigten zu betreiben. Die Stadtwerke Münster haben errechnet, dass dieser Kostenvorteil für die Stadtwerke bei 3,3 Millionen Euro pro Jahr liegt. Geld, das den Beschäftigten und den Sozialkassen fehlt,? so Winkel. Darüber hinaus seien in diesem Feld noch Subunternehmer tätig, was zu einer weiteren Ungleichheit bei den Beschäftigten führt.

?Im öffentlichen Nahverkehr in Münster wird mit zweierlei Maß gemessen: es gibt Busfahrer, die direkt bei den Stadtwerken angestellt sind und dort in den Genuss des Haustarifes kommen, und solche, die bei den VSM angestellt sind und teilweise die gleiche Arbeit zu erheblich schlechteren Bedingungen erledigen: mit dieser Praxis wollen wir Schluss machen,? erklärt Ratsfrau Maria Winkel, Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster.

 

?Die VSM wurden im Jahr 2000 zu nur einem Zweck gegründet: den bisherigen Tarifvertrag der Stadtwerke zu unterlaufen und so Lohndumping zum Schaden der Beschäftigten zu betreiben. Die Stadtwerke Münster haben errechnet, dass dieser Kostenvorteil für die Stadtwerke bei 3,3 Millionen Euro pro Jahr liegt. Geld, das den Beschäftigten und den Sozialkassen fehlt,? so Winkel. Darüber hinaus seien in diesem Feld noch Subunternehmer tätig, was zu einer weiteren Ungleichheit bei den Beschäftigten führt.

 

Dank den Gewerkschaften verfügten auch die Beschäftigten der VSM inzwischen über einen Tarifvertrag; die so für die Stadtwerke generierten Kostenvorteile zeigten jedoch deutlich, welche Abstriche die Beschäftigten hier machen müssten.

 

?Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ? für dieses Prinzip kämpfen Gewerkschaften und SPD seit jeher. Es wird höchste Zeit, diese Praxis des Lohndumpings zu beenden. Wir haben in den Beratungen über den Nahverkehrsplan im Februar im Stadtrat schon deutlich gemacht, dass wir diese Praxis ablehnen, jetzt sind wir einen entsprechenden Ratsantrag aktiv geworden. Wir lassen bei diesem Thema nicht locker. Wir sind fest entschlossen, hier für Gerechtigkeit zu sorgen,? so Winkel.