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News Soziales

Kollmann: "Langzeitarbeitslose werden im Stich gelassen"

Der Vorsitzende des Sozialausschusses in Münster, Thomas Kollmann, findet deutliche Worte: „Die Blockaden der neuen Landesregierung beim Sozialen Arbeitsmarkt lässt Langzeitarbeitslose im Stich. So werden wir die Spaltung der Gesellschaft nicht überwinden.“ Noch vor der Landtagswahl bestand politischer Konsens über die Notwendigkeit eines öffentlich finanzierten, sozialen Arbeitsmarktes. Doch die Modellprojekte, die hauptsächlich im Ruhrgebiet erste Erfahrungen und Möglichkeiten ausloten sollten, werden durch die neue schwarz-gelbe Landesregierung auf die lange Bank geschoben und blockiert.

SPD-Ratsherr Kollmann befürchtet auch negative Auswirkungen für die mehreren tausend Langzeitarbeitslosen in Münster: „Wir wollen lieber Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren. Langzeitarbeitslose verdienen eine Chance eine konkrete Arbeit aufzunehmen und die Anerkennung von Kolleginnen und Kollegen und der Gesellschaft wieder zu erleben. Dafür steht der soziale Arbeitsmarkt.“

Eine neue Baustelle könnte bei der generellen Finanzierung von Förderung, Qualifizierung und Eingliederung auf Langzeitarbeitslose zukommen. So plant Finanzminister Wolfgang Schäuble im Bundeshaushalt 2018 eine Kürzung bei den Ausgaben und Förderungen von Langzeitarbeitslosen um über 250 Millionen Euro. Diese werden auch das Jobcenter Münster treffen, betont Kollmann. „So sollte die CDU in Bund und Land nicht mit Menschen umgehen, die eine echte Chance verdient haben“, fordert Kollmann ein Umdenken bei den Christdemokraten.

Thomas Kollmann, Vorsitzender Sozialausschuss