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Investor hält neues Südbad für machbar

Mitte 2014 könnten die ersten Schwimmer im neuen Südbad ihre Bahnen ziehen, Kinder im Nichtschwimmerbecken spielen, Eltern im Bistro Kaffee trinken: Diesen Zeitplan hat am Dienstag Clemens Baackmann vorgelegt. Er ist einer der potenziellen Bauherren des neuen Südbades. (MZ)

 

Mitte 2014 könnten die ersten Schwimmer im neuen Südbad ihre Bahnen ziehen, Kinder im Nichtschwimmerbecken spielen, Eltern im Bistro Kaffee trinken: Diesen Zeitplan hat am Dienstag Clemens Baackmann vorgelegt. Er ist einer der potenziellen Bauherren des neuen Südbades.

 

CDU und SPD hatten sich während ihrer Haushaltsplanberatungen darauf geeinigt, das Grundstück des alten Südbades am Grünen Grund einem privaten Investor kostenlos zur Verfügung zu stellen mit der Maßgabe, dort ein Bad zu bauen.

 

Der Stadt würde zwar eine Millionensumme entgehen, die sie durch einen Verkauf des Grundstückes in bester Lage erzielen würde. Doch dafür erfüllt sie gleich zwei zentrale Wahlversprechen: Von Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) und von der SPD.

 

"Wirtschaftlich machbar"

 

Das Unternehmen BIB mit Sitz in Laer hatte bereits im Laufe des Jahres, als dieser Beschluss noch nicht absehbar war, einen Entwurf für ein privat betriebenes Bad vorgestellt. Es sollte sich wirtschaftlich tragen durch Praxen und Wohnungen neben dem Bad.

 

Auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte Baackmann am Dienstag sein Interesse an dem Projekt. An der von der Stadt geplanten Ausschreibung des Projektes werde er sich beteiligen, sagte er. Er geht von einer Investition im ?zweistelligen Millionenbereich? aus.

 

Städtische Vorgaben seien eine "Fessel"

 

In seinen früheren Entwürfen hatte er nur eine ?Bademöglichkeit? geplant. Auch die neuen Vorgaben, mindestens eine 25-Meter-Bahn sowie einen Nichtschwimmer-Bereich zu bauen, hält er noch für realistisch.

 

Die Vorgabe der Stadt, sich bei den Eintrittspreisen an die übrigen städtischen Bäder anzupassen, nannte er zwar ?eine Fessel?. Doch machbar sei es. Stadtweit kostet der Eintritt in den Bädern vier Euro.

 

Leuchtturmprojekt

 

Nach der Haushaltsverabschiedung muss die Stadt das Grundstück ausschreiben und unter den Interessenten den passenden Investor auswählen. Sie alle werden den Konflikt lösen müssen, ein möglichst gutes, aber kostengünstiges Bad zu bauen und die Kosten gegenzufinanzieren aus den Mieten für Wohnungen und Praxen, die ebenfalls auf dem Grundstück entstehen.

 

?Ich will mit einer schwarzen Null aus dem Projekt herausgehen?, bekräftigte Baackmann am Dienstag, ?für mich ist das Südbad ein Leuchtturmprojekt?. Er wolle kein Minus mit dem Projekt machen, aber auch keine großen Gewinne. ?Es würde mir reichen, wenn es ein Zugewinn für das Viertel ist?, so der Münsteraner.

 

Stefan Bergmann, Münstersche Zeitung