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Personal, Recht und Ordnung News

Honorarbeschäftigung bei der Musikschule zurückfahren: SPD-Fraktion stellt Antrag zum Stellenplan 2018

Prekäre Beschäftigung gibt es nicht nur in Unternehmen oder Organisationen, sondern auch bei kommunalen Einrichtungen, z. B. der Westfälischen Schule für Musik. Eine große Anzahl der Dozent*innen geht hier einer Honorartätigkeit nach. „Viele Honorarbeschäftigte wünschen sich eine Anstellung nach Tarif. Das ist auch unser Ziel. Wir setzen uns dafür ein, dass die Honorartätigkeit bei der Musikschule sukzessive zurückgefahren wird. Den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern soll stattdessen eine echte Beschäftigungsperspektive in Festanstellung angeboten werden“, macht Gaby Kubig-Steltig, personalpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, deutlich. Im Rahmen der Stellenplanberatungen beantragt die SPD-Fraktion daher die Umwandlung von Honorarstellen in Beschäftigungsverhältnisse nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).

"Ausbildung und Art des Einsatzes der Honorarbeschäftigten bei der Musikschule unterscheiden sich in der Regel nicht von denen festangestellter Lehrkräfte, jedoch befinden sie sich in einem ungeschützten Arbeitsverhältnis und verdienen meist weniger als ihre angestellten Kolleginnen und Kollegen. Gleichzeitig sollen sie ihre Tätigkeit eigentlich frei gestalten können, was angesichts des hohen Organisationsgrades einer Musikschule kaum möglich ist", so Kubig-Steltig. "Wir möchten das Tarifangestelltenverhältnis bei der Musikschule daher zur Regel machen und die Zahl der Honorarbeschäftigten auf maximal ein Fünftel aller Stellen begrenzen", erklärt die SPD-Personalpolitikerin. 

"Grundlage für unseren Vorschlag zum Stellenplan der Stadtverwaltung ist unser Ratsantrag aus dem vergangenen Jahr, mit dem wir uns bereits zu einem Abbau der prekären Beschäftigung bei der Westfälischen Schule für Musik sowie weiteren städtischen Einrichtungen und Ämtern der Stadtverwaltung bekannt haben", so Kubig-Steltig. "Damit möchten wir als Stadt mit gutem Beispiel vorangehen und unseren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine gute Arbeit bei guter Bezahlung und einer gesicherten Beschäftigungssituation bieten." 

Personalpolitikerin Gaby Kubig-Steltig