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Stadtentwicklung & Wohnen News Soziales

Fünf Jahre zu spät

"Natürlich ist es gut, dass die Stadt Münster nun endlich den Kaufvertrag für die Kasernenflächen in Gievenbeck und Gremmendorf unterschrieben hat", stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Michael Jung fest. Nun könnten endlich dringend benötigte Wohnungen gebaut werden. Das große Manko des Geschäfts sei aber, dass es viel zu spät komme. "In den letzten fünf Jahren sind die Grundstückspreise davongaloppiert. Durch die verfehlte Strategie des Oberbürgermeisters werden die Wohnungen daher erheblich teurer als nötig", stellt Jung fest. In den vergangenen fünf Jahren seien die Bodenrichtwerte im Schnitt um mehr als 10 % gestiegen - das bedeute, dass die Stadt dem Bund heute einen viel höheren Preis zahlen müsse als nötig. In der Konsequenz werde sich das auch in den Wohnungspreisen bemerkbar machen, erwartet Jung.

 

 

Erfreulich sei, dass es entgegen den CDU-Polemiken vom März auch gelungen sei, eine Verlagerung der Einrichtungen für Geflüchtete zu vereinbaren. Dies erweise im Nachhinein die CDU-Behauptungen in der letzten Ratssitzung als gegenstandslos. Ebenso werde es mit den Investitionskosten sein - dass das Land sich an den Verlagerungskosten beteilige, sei eine blanke Selbstverständlichkeit, so Jung. In allen anderen Kommunen mit einer ZUE habe das Land auch Kosten getragen. "Und auch die CDU-Behauptungen von 20 Millionen Investitionskosten werden sich als Luftnummer erweisen", zeigt Jugn sich sicher. In keiner anderen Kommune habe eine ZUE so viel gekostet. Im Ergebnis habe die Entscheidung des Rates zu einer ZAB Ende Januar nicht zu einer Verzögerung der Konversion geführt - die Verzögerung um fünf Jahre seit dem Abzug der Briten falle allein in die politische Verantwortung des Oberbürgermeisters, weil dieser 2013, statt die Flächen zu erwerben, sich vielmehr in einem konfusen Planungs- und Verhandlungsprozess verheddert habe. "Das Problem ist die falsche Verhandlungsstrategie, das Problem ist nicht ZAB oder ZUE", stellt Jung mit Blick auf den Preis der Konversion fest.

Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Jung