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Bedürftigkeit des Kindes muss entscheidend sein

?Nicht die Schulträgerschaft darf für die Übernahme der Kosten entscheidend sein, sondern die Bedürftigkeit der Kinder.? Auf heftige Kritik stößt bei der sozialpolitischen Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Beanka Ganser, das Verhalten der schwarz-gelben Koalition in der jüngsten Sitzung der Stiftungskommission.

?Nicht die Schulträgerschaft darf für die Übernahme der Kosten entscheidend sein, sondern die Bedürftigkeit der Kinder.? Auf heftige Kritik stößt bei der sozialpolitischen Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Beanka Ganser, das Verhalten der schwarz-gelben Koalition in der jüngsten Sitzung der Stiftungskommission. Dort hatten die Vertreter von CDU und FDP einen Änderungsantrag der SPD zur Übernahme der Lernmittelkosten für alle Schulkinder aus Hartz-IV- und Asylbewerberfamilien abgelehnt.

 

Inhalt der SPD-Initiative war, dass auch die betroffenen Schülerinnen und Schüler an den nicht städtischen Schulen ihre Schulbücher von der Stadt bzw. einmalig für das Schuljahr 2006/ 2007 aus Mitteln der Stiftung Siverdes bezahlt bekommen. Konkret geht es dabei um die Marienschule, die Friedensschule, das Gymnasium St. Mauritz, das Kardinal-von-Galen-Gymnasium, die Waldorfschule und die ESPA. Beanka Ganser: ?Ich habe kein Verständnis dafür, dass CDU und FDP bedürftigen Schüler, nur weil sie z.B. Schulen in kirchlicher Trägerschaft besuchen, keine Lernmittel bezahlen wollen.? Hier müsse eine andere Regelung gefunden werden, etwa durch eine direkte Mittelüberweisung der Stadt an die Eltern der betroffenen Schulkinder. Ganser: ?Es darf doch nicht sein, dass in dieser zentralen Frage Unterschiede zwischen Kindern an städtischen, bischöflichen und freien Schulen gemacht werden.?