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Antisemitismus begegnen: SPD besuchte Jüdische Gemeinde

Die aktuell zunehmenden antisemitischen Vorfälle in vielen deutschen Großstädten nahmen SPD-Fraktion sowie Mitglieder des Vorstands der SPD Münster jetzt zum Anlass für einen Besuch der Jüdischen Gemeinde. „Antisemitismus gibt es leider auch in Münster. Dem müssen wir entschieden entgegentreten. Es geht darum, Haltung zu zeigen, aufzuklären und Vorfälle, egal welcher Natur, nicht unter den Tisch zu kehren. Die Jüdische Gemeinde und ihre Mitglieder wissen uns dabei an ihrer Seite“, so Dr. Michael Jung, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Münster.

Sharon Fehr, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde, sowie die Vorstandsmitglieder Margarita und Boris Voloj berichteten von antisemitischen Äußerungen z. B. im Rahmen von Führungen durch die Synagoge und von einem zunehmenden Gefühl der Angst bei einzelnen Mitgliedern der derzeit rund 600 Personen starken Jüdischen Gemeinde. Der Aufruf zum Boykott israelischer Waren, aber auch von Schulaustauschen, der sogenannten BDS-Bewegung stoße auch in Deutschland auf Resonanz, wenngleich in Münster bisher keine Initiativen bekannt geworden seien.

Es gebe aber auch eine breite Unterstützung in der Münsteraner Bevölkerung, für die man dankbar sei. "Diese Unterstützung müssen wir weiter fördern. Dabei geht es auch um eine Stärkung des interreligiösen Dialogs, um Vorurteilen frühzeitig entgegenzutreten", so Robert von Olberg, Vorsitzender des SPD Unterbezirks Münster. Die SPD versprach, über die weiteren Entwicklungen im regelmäßigen Austausch mit dem Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu bleiben.

Das Foto (Quelle: Fraktionsgeschäftsstelle) zeigt Mitglieder der SPD-Ratsfraktion und des Vorstands der SPD Münster, Dezernentin Cornelia Wilkens, sowie den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, Sharon Fehr, und die Vorstandsmitglieder Margarita und Boris Voloj (Jüdische Gemeinde).