15.11.2007

Skulpturenstreit: Was denkt der OB?

SPD erwartet klare Aussage des Stadtoberhauptes

SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer fordert den Oberbürgermeister auf, in der Auseinandersetzung um den Verbleib der Skulpturen von Martha Rosler und Silke Wagner Stellung zu beziehen. Die „in der Sache vollkommen unangemessene Entscheidung“ der CDU-/ FDP-Ratsmehrheit, diejenigen Kunstwerke auszusortieren, die sich kritisch mit der Geschichte der Stadt und der Naziherrschaft auseinandersetzen, habe inzwischen heftige Negativreaktionen weit über Münster hinaus hervorgerufen. Doch ausgerechnet der OB schweige bisher zu diesem kulturpolitischen Scherbenhaufen, kritisiert Wolfgang Heuer. Die münsterische Bürgerschaft hat nach Ansicht des SPD-Fraktionsvorsitzenden aber „ein Recht darauf, zu erfahren, was Herr Tillmann denkt“.

Der Oberbürgermeister sei auch deshalb gefordert, weil das durch die Skulpturenausstellung frisch gewonnene Ansehen Münsters als weltoffene Stadt der Kunst und Kultur bereits Schaden genommen habe: „Abtauchen geht da nicht.“ Wolfgang Heuer sieht den OB in der Pflicht, Lösungen für den Verbleib der beiden Skulpturen zu entwickeln und verbindet mit dieser Forderung gleichzeitig ein Angebot: „Wenn der OB sich dafür einsetzt, die Entscheidung der schwarz-gelben Rathauskoalition rückgängig zu machen, kann er sich der Unterstützung durch die SPD sicher sein.“



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